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Warum ist die Pflegeberatung für pflegende Angehörige so wichtig?

Pflegende Angehörige sind häufig allein mit dem, was sie erleben und was sie leisten. Da sie für Pflegebedürftige wichtige Bezugspersonen sind, ist es wichtig, eine dauerhafte Überforderung zu vermeiden. Pflegeversicherungen bieten verschiedene Leistungen an, um Pflegende zu entlasten, u. a. eine sogenannte Verhinderungspflege. Während einer Pflegeberatung, werden Sie über diverse Themen in Bezug auf die häusliche Pflege informiert.

Doch welche Möglichkeiten einer Beratung bzw. einer Schulung gibt es überhaupt zum Thema Pflege?

Pflegeberatung nach § 7a SGB XI

Der § 7a SGB XI besagt, dass jeder Pflegebedürftige in Deutschland einen Anspruch auf individuelle Pflegeberatung durch die Pflegekassen hat. Das sogenannte Pflegeweiterentwicklungsgesetz zielt darauf ab, den Pflegebedürftigen eine umfassende Unterstützung bei der Auswahl und Inanspruchnahme notwendiger Hilfe- und Pflegeleistungen zukommen zu lassen und um präventive Maßnahmen ergreifen zu können.

Sozialgesetzbuch (SGB XI)
Elftes Buch – Soziale Pflegeversicherung
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 46 G v. 20.8.2021

„(1) Personen, die Leistungen nach diesem Buch erhalten, haben Anspruch auf individuelle Beratung und Hilfestellung durch einen Pflegeberater oder eine Pflegeberaterin bei der Auswahl und Inanspruchnahme von bundes- oder landesrechtlich vorgesehenen Sozialleistungen sowie sonstigen Hilfsangeboten, die auf die Unterstützung von Menschen mit Pflege-, Versorgungs- oder Betreuungsbedarf ausgerichtet sind (Pflegeberatung); Anspruchsberechtigten soll durch die Pflegekassen vor der erstmaligen Beratung unverzüglich ein zuständiger Pflegeberater, eine zuständige Pflegeberaterin oder eine sonstige Beratungsstelle benannt werden. (…)“

Weiteres im Sozialgesetzbuch-sgb.de >>

Richtlinien sind für alle Pflegeberaterinnen und Pflegeberater verbindlich. Mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz (PSG II) wurde der Spitzenverband Bund der Pflegekassen (GKV-Spitzenverband) vom Gesetzgeber beauftragt, Richtlinien zur einheitlichen Durchführung der Pflegeberatung nach § 7a SGB XI (Pflegeberatungs-Richtlinien) zu erlassen. Die Inhalte und die Durchführung der individuellen Pflegeberatung sollen damit bundesweit einheitlich gestaltet werden.

Grundsätzlich soll die Pflegeberatung insbesondere durch Pflegefachkräfte, Sozialversicherungsfachangestellte oder Sozialarbeiter mit einer entsprechenden Weiterbildung durchgeführt werden. Die Anerkennung nachweislich erworbener und für die Weiterbildungsmodule relevanter Qualifikationen ist möglich.

Rechtsanspruch auf Beratung

Pflegebedürftige aller Pflegegrade haben einen Rechtsanspruch auf eine qualifizierte Pflegeberatung. Die Pflegekasse weist Anspruchsberechtigten unverzüglich einen Pflegeberater zu, der fester Ansprechpartner ist und Hilfe bei der Auswahl und Inanspruchnahme von Unterstützungsangeboten im Sinne des Fallmanagements leistet.

Sobald ein erstmaliger Pflegeantrag bei einer Pflegekasse eingeht, muss diese:

  • einen konkreten Beratungstermin mit Angabe der Kontaktperson anbieten, der spätestens innerhalb von 2 Wochen nach Antragseingang durchzuführen ist, oder
  • einen Beratungsgutschein ausstellen, in dem Beratungsstellen benannt sind, bei denen der Gutschein zu Lasten der Pflegekasse innerhalb von 2 Wochen nach Antragseingang eingelöst werden kann.

Die Fristen für Beratungstermine gelten auch bei weiteren Anträgen, z. B. bei Anträgen auf Tages-, Nacht- oder Kurzzeitpflege sowie bei Änderungsanträgen.
Anlaufstellen für Pflegeberatung § 7a SGB XI

Pflegebedürftige aller Pflegegrade haben einen Rechtsanspruch auf eine qualifizierte Pflegeberatung. Die Pflegekasse weist Anspruchsberechtigten einen Pflegeberater zu, der fester Ansprechpartner ist und Hilfe bei der Auswahl und Inanspruchnahme von Unterstützungsangeboten leistet. Die meisten Bundesländer bieten die Pflegeberatung nach § 7a SGB XI in Pflegestützpunkten an.

Orte, an den Pflegeberatungen stattfinden:

  • Pflegeberater in Pflegestützpunkten
  • Wohlfahrtsverbände & Verbraucherzentralen
  • Kranken- bzw. Pflegeversicherungen & Sozialämter
  • Pflegedienste & Krankenhäuser
  • private Pflegeberatungen

Pflegestützpunkte sind zentrale Anlaufstellen für gesetzlich versicherte Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bei Fragen, Planung und Hilfestellungen rund um das Thema Pflege. Sie koordinieren und vermitteln Hilfeleistungen und örtliche Angebote. Die Stützpunkte sind regional unterschiedlich verfügbar, aber die Pflegekasse muss in jedem Fall eine Beratung zugänglich machen.

Beratungseinsatz nach § 37 Abs. 3 SGB XI

Der (verpflichtende) Beratungseinsatz nach §37.3 wird oft auch als „Beratungseinsatz“, „Beratungsbesuch“ oder „Pflichtberatung“ bezeichnet.

Die Pflege eines pflegenden Angehörigen wird oft unterschätzt. Wissen über Pflegetechniken und Möglichkeiten zur Entlastung sind hierbei notwendig. Deshalb ist eine entsprechende Beratung bei Pflegebedürftigkeit vom Gesetzgeber vorgesehen. Pflegebedürftige, die zuhause ohne Hilfe eines Pflegedienstes gepflegt werden und Pflegegeld erhalten, müssen demnach nach § 37 Absatz 3 SGB XI in regelmäßigen Abständen eine Beratung zur Pflege durchführen lassen. Der Beratungsbesuch ist ab Pflegegrad 2 verpflichtend. Die Pflegeberatung nach § 37 Absatz 3 wird von den Pflegekassen vorgeschrieben und finanziert.

Pflegegrad Intervall der Beratung
PG 1  freiwilliger Einsatz
PG 2 & 3  halbjährliche Beratung
PG 4 & 5  vierteljährliche Beratung

Weiteres im Sozialgesetzbuch-sgb.de >>

Inhalt des Beratungseinsatzes:

  • Überblick der vorhandenen Hilfsmittel ggf. weitere Empfehlung & Beratung
  • Infos über zusätzliche Betreuungsmöglichkeiten
  • Beratung zu der individuellen Pflegesituation
  • Bei Veränderung des Pflegezustandes, Antrag auf Verschlimmerung bei der Pflegekasse stellen. Hilfestellungen bei Anträgen bei Verschlimmerung
  • Infos zur Verbesserung/Anpassung des Wohnumfeldes
  • Beratungen bzgl. prophylaktischer Maßnahmen

Der Beratungsbesuch findet in der Regel in der eigenen Häuslichkeit statt und wird meist von einem Mitarbeiter eines ambulanten Pflegedienstes oder eines durch die Pflegekasse beauftragten Beratungsunternehmens durchgeführt, wie z.B. durch unsere Pflegefachkräfte der E.P.S. >>

Unser Ziel: Die Qualität in der häuslichen Pflege sichern und die Pflegeperson unterstützen!

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Sie sind in der Pflicht, sich selbstständig & unabhängig von Ihrer Pflegegkasse um einen Beratungstermin zu kümmern. Falls diese nicht ordnungsgemäß stattfinden, kann die Pflegekasse Gelder kürzen. Sprechen Sie uns gern hierzu an >>

Pflegeschulungen durch kompetente Pflegeberatung nach § 45 SGB XI

Um die häusliche Pflege zu unterstützen, bieten unsere examinierten Pflegefachkräfte nach § 45 SGB XI Pflegeschulungen an, in denen pflegende Angehörige der Pflege geschult werden. Erfahren Sie hier alles zum Thema Pflegeschulung durch einen Pflegeberater nach § 45 SGB XI und welche möglichen Alternativen es gibt.

Weiteres im Sozialgesetzbuch-sgb.de >>

Was lernen Angehörige in den Pflegeschulungen durch einen Pflegeberater nach § 45?

Wenn Sie sich dazu entschieden haben, die Pflege Ihres Angehörigen selbst zu organisieren und zur Vorbereitung eine unabhängige Pflegeschulung besuchen möchten, kommen Sie gern auf unser kompetentes Team der Experten Pflege Service GmbH zu.

Die Pflegeschulungen können wir direkt in Ihrer häuslichen Umgebung durchführen, so dass wir Ihnen möglichst all Ihre Unsicherheiten nehmen können.  Zusätzlich bieten wir Ihnen auf Wunsch an, wie Sie beispielsweise einen Antrag auf Pflegeleistungen stellen.

Während des 1. Termins:

  • wird das pflegerische Umfeld in der Häuslichkeit, sowohl aus der Sicht des Pflegebedürftigen, als auch aus der Sicht der Angehörigen, durch unsere Pflegefachkräfte in den Blick genommen.
  • Wir erfassen die Gesamtsituation &
  • erstellen eine digitale Dokumentation, mit der Sie auch Ihre Ansprüche auf finanzielle Unterstützung geltend machen können.

Wir versichern Ihnen, das telefonische Erstgespräch ist für Sie kostenlos!

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STIMMEN

Marcel: Kundenreferenz
Sehr freundliche & kompetente Beratung über Leistungen der Pflegekasse, die einem zustehen, jedoch sonst nicht erfährt…

Es geht in erster Linie darum, dem Patienten zu helfen was ich sehr gut finde… und mir auch weitergeholfen hat! Das sollte sich definitiv jeder Betroffene einmal anhören – Vielen Dank!!!

MARCEL
Maik Lüdtke

Sehr zu empfehlen sich die Experten zur Hilfe zu nehmen. Es wurde mir in einigen Dingen sehr geholfen ein positives Ergebnis zu bekommen.

Freundlichkeit und das wohl des Patienten wird hier sehr gross geschrieben – Vielen Dank dafür.

Maik Lüdtke
Alex - Kunde von E.P.S.

Absolut empfehlenswert! Gerade Menschen, die neu in der Situation sind, können hier wichtige Tipps/ Unterstützung erhalten. Aber auch mir, der schon länger in der Situation ist, konnte noch geholfen werden, das diverse Anträge in einem positiven Ergebnis endeten. Vielen Dank dafür!

ALEX

Ich möchte mich hiermit ganz herzlich bei ihrer Kollegin Melanie Grieger bedanken.
Der gestrige Termin war sehr gut und informativ.
Frau Grieger war sehr kompetent, freundlich, pünktlich und hilfsbereit.
Eine tolle Kollegin.
Meine Schwester und ich können nur ein „dickes“ Lob aussprechen.

– Vielen Dank für die Unterstützung.

Lars N. aus Berlin

Die EPS hat mir sehr gut geholfen. Ich musste mich um nichts kümmern, die Mitarbeiter sind sehr nett und kennen sich bestens aus. Nun habe ich nicht nur einen Pflegegrad, sondern auch einen festen Ansprechpartner.

– Danke!

Frau Schreiber
Ich hatte keinen Überblick darüber, welche Leistungen ich mit dem Pflegegrad 2 beanspruchen kann. Dank der kompetenten Schulung, bin ich jetzt bestens informiert.
Besonders gefallen hat mir, dass ich einen sehr guten Zuhörer hatte, meine Sorgen und Probleme verstanden wurden und wir gemeinsam nach einer Lösung gesucht haben.
– Ich freue mich auf den nächsten Besuch von Frau Müller. 
Marianne Bethke

UNSER ZIEL

Damit es auch morgen zuhause noch am schönsten bleibt!
Die Unterstützung pflegebedürftiger Personen und ihrer Angehörigen steht im Mittelpunkt unserer Arbeit.

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